Das Leben in Lesnaja ist recht teuer, wenn man keinen Einkommen hat. Wür das Zimmer habe ich ja recht wenig bezahlt, nur 100 EUR. Die Verpflegung kostet auch was, so kommt man auf die ca. 20 EUR Täglich die man ausgibt. Am letzten wurde mein Budget am 21 März 2013 aktualisiert, jetzt sind das schon 100 EUR weniger.
Wenn es weiter so geht, dann muss ich bei Sidor nach der Arbeit fragen. Zum Glück hat er immer was anzubieten, zahlt dafür nicht viel, die Verpflegung ist dafür umsonst.
Stalker gehen selten raus, wenn dann kommen die ohne Funde wieder zurück. Wir haben 1 Grad Celsius plus, doch sehr viel Schnee und das ist nicht gerade sicher. Wegen der Raten unter dem Schnee.
- 100 EUR
Blog eines Stalkers, der sich gerade in der Sperrzone von Tschernobyl befindet und die neue Welt für sich entdeckt.
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Mittwoch, 27. März 2013
Montag, 25. März 2013
Zone im Winter
Winter in der Zone ist irgendwie gefährlicher als die anderen Winterzeiten. Die stärkeren Mutanten ziehn sich zurück, dafür werden die etwas schwächeren viel aggressiver.
Die Anomalien werden viel besser gesehen, dafür produzieren die viel weniger Artefakte, wenn überhaupt welche. Nur den Artefakt Eiskugel kann man öfter finden, das ist der einzige Grund warum die Stalker im Winter rausgehen.
Die Banditen greifen im Winter auch viel öfter an. Wenn ein Stalker im Sommer sehr gute Chancen hat die Banditen umzugehen oder abzuhängen, ist das im Winter etwas schwieriger. Die Spuren auf dem Schnee sind sehr gut lesbar und es ist unmöglich sich zu verstecken. Das schlimme ist, dass die Verfolgung von sehr weit aufgenommen werden kann.
Die Anomalien werden viel besser gesehen, dafür produzieren die viel weniger Artefakte, wenn überhaupt welche. Nur den Artefakt Eiskugel kann man öfter finden, das ist der einzige Grund warum die Stalker im Winter rausgehen.
Die Banditen greifen im Winter auch viel öfter an. Wenn ein Stalker im Sommer sehr gute Chancen hat die Banditen umzugehen oder abzuhängen, ist das im Winter etwas schwieriger. Die Spuren auf dem Schnee sind sehr gut lesbar und es ist unmöglich sich zu verstecken. Das schlimme ist, dass die Verfolgung von sehr weit aufgenommen werden kann.
Freitag, 22. März 2013
Die erste Anomalie
Also ehrlich gesagt habe ich bisher nicht wirklich geglaubt, das dieses Ort was besondere ist. Klar sieht die Natur und das Wetter etwas ungewöhnlich aus, aber es gibt viele Plätze auf der Erde, die mir fremd vorkommen werden. Man sieht hier bewaffnete Menschen, die radioaktive Schutzkleidung tragen und ABC Maske mit sich schleppen, aber es gibt ja Menschen, die richtig Mittelalter Städte aufbauen und dort Zeit verbringen.
Die erste Anomalie zeigt, wie ungewöhnlich dieses Ort ist. Die Anomalie ist nicht wirklich weit von dem Dorf Lesnaja entfernt, doch der weg dorthin nahm mindestens eine Stunde in eine Richtung. Gräber lief vor uns und hat ständig kleine Plastik kugel vor sich geworfen. Der kannte den Weg zu der Anomalie, begründete aber sein vorgehen damit, dass die Zone sich ständig ändert und man nie vorsichtig genug sein kann.
Als wir an der Anomalie ankamen, dann haben wir einen Kreis mit ca. 4 Meter Durchmesser vorgefunden, der im Schnee gepresst wurde. Das ist die einzige Möglichkeit die Anomalie zu sehen, platt gedrückte Gegend. Die Anomalie heißt Presse.
Der Weg in den Dorf nahm genauso viel Zeit in Anspruch, wie der weg dorthin. Als wir zurück kamen bin ich gleich schlafen gegangen, der ganze Ausflug hat mich selig sehr belastet.
Die erste Anomalie zeigt, wie ungewöhnlich dieses Ort ist. Die Anomalie ist nicht wirklich weit von dem Dorf Lesnaja entfernt, doch der weg dorthin nahm mindestens eine Stunde in eine Richtung. Gräber lief vor uns und hat ständig kleine Plastik kugel vor sich geworfen. Der kannte den Weg zu der Anomalie, begründete aber sein vorgehen damit, dass die Zone sich ständig ändert und man nie vorsichtig genug sein kann.
Als wir an der Anomalie ankamen, dann haben wir einen Kreis mit ca. 4 Meter Durchmesser vorgefunden, der im Schnee gepresst wurde. Das ist die einzige Möglichkeit die Anomalie zu sehen, platt gedrückte Gegend. Die Anomalie heißt Presse.
Der Weg in den Dorf nahm genauso viel Zeit in Anspruch, wie der weg dorthin. Als wir zurück kamen bin ich gleich schlafen gegangen, der ganze Ausflug hat mich selig sehr belastet.
Donnerstag, 21. März 2013
Wir gehen uns eine Anomalie anschauen
Wieder gesoffen
Gestern Abend haben wir wieder gesoffen, zwar nicht so krass wie vorgestern, hat aber trotzdem Geld gekostet. Wenn es weiter so geht, muss ich wohl Arbeit suchen. Dafür haben wir einen Stalker kennengelernt, der wirklich Ahnung hat. Sein Spitzname ist Gräber, weil er am Anfang versucht hat zu in der Erde zu graben um Artefakte zu finden.
Gräber ist nicht sehr lange da, dafür hat sich schon öfter aus dem Dorf raus. Heute wird er uns eine Anomalie zeigen, die sich nicht weit von dem Dorf befindet.
- 50 EUR
Gräber ist nicht sehr lange da, dafür hat sich schon öfter aus dem Dorf raus. Heute wird er uns eine Anomalie zeigen, die sich nicht weit von dem Dorf befindet.
- 50 EUR
Mittwoch, 20. März 2013
Der erste Tag in der Zone
Gestern wollte ich noch entspannen und über die ganze Situation nachdenken. Da kam schon Alex und schlagte vor in die Bar zu gehen, um sich etwas abzulenken. Ich habe zugesagt, da Sidor noch meinte, dass man in der Bar verschieden Menschen treffen kann. Da sammelt man die Informationen halt.
Bar ist ein Raum mit der Theke an einer Ende, mitten im Raum stehen ca. 10 Tische und am Rand des Raumes noch die Stehtische.
In der Bar waren schon ein Paar Menschen, die Meisten habe ich noch nicht gesehen, ein Paar zwischendurch auf dem Hoff. Sidor hat uns gleich gewarnt, dass man keinen einfach so ansprechen soll, die älteren Stalker trauen den Neulingen nicht. Es gab Vorfälle, dass die Neulingen die älteren Stalker aus der eigenen Gruppe umgebracht oder Angeschossen hatten. Manchmal aus Gier, manchmal weil die unter Kontrolle waren, so oder so traut man den Neuen hier nicht. Möchte man mit den anderen Stalkern kommunizieren, muss man deren Vertrauen gewinnen.
Es gibt aber eine andere Art von der Barbesucher, die sind hier nur auf die Kosten der anderen zu saufen. Neulinge liefern den Stoff, die "Stalker" erzählen über die Zone. Ich habe mit Absicht das Wort Stalker in klammern geschrieben, diese Menschen sehen nicht wie Stalker aus und wer weis ob die überhaupt draußen waren. Eine andere Quelle für die Informationen gibt es hier nicht, also muss man mit dem aukommen was man hat.
Wir haben den ganzen Abend gesoffen, daher konnte ich abends nichts mehr schreiben. Jetzt werde ich versuchen mich an den ganzen Gespräch zu erinnern und werde die wichtigsten Informationen in mein PDA eintragen.
- 50 EUR
Bar ist ein Raum mit der Theke an einer Ende, mitten im Raum stehen ca. 10 Tische und am Rand des Raumes noch die Stehtische.
In der Bar waren schon ein Paar Menschen, die Meisten habe ich noch nicht gesehen, ein Paar zwischendurch auf dem Hoff. Sidor hat uns gleich gewarnt, dass man keinen einfach so ansprechen soll, die älteren Stalker trauen den Neulingen nicht. Es gab Vorfälle, dass die Neulingen die älteren Stalker aus der eigenen Gruppe umgebracht oder Angeschossen hatten. Manchmal aus Gier, manchmal weil die unter Kontrolle waren, so oder so traut man den Neuen hier nicht. Möchte man mit den anderen Stalkern kommunizieren, muss man deren Vertrauen gewinnen.
Es gibt aber eine andere Art von der Barbesucher, die sind hier nur auf die Kosten der anderen zu saufen. Neulinge liefern den Stoff, die "Stalker" erzählen über die Zone. Ich habe mit Absicht das Wort Stalker in klammern geschrieben, diese Menschen sehen nicht wie Stalker aus und wer weis ob die überhaupt draußen waren. Eine andere Quelle für die Informationen gibt es hier nicht, also muss man mit dem aukommen was man hat.
Wir haben den ganzen Abend gesoffen, daher konnte ich abends nichts mehr schreiben. Jetzt werde ich versuchen mich an den ganzen Gespräch zu erinnern und werde die wichtigsten Informationen in mein PDA eintragen.
- 50 EUR
Dienstag, 19. März 2013
Die Zone ist jetzt mein neues Bleibe
Die Zone ist jetzt mein neues Bleibe, jetzt gibt es endgültig keinen Weg zurück in die normale Welt. Wir haben den Händler aus dem Dorf "Lesnaja" kennengelernt, er heißt Sidor und ist für dieses Dorf sozusagen zuständig, besser gesagt, das Dorf gehört ihm. Lesnaja besteht aus 10 Häusern die in kleine Zimmer aufgeteilt sind, die Zimmer werden an Stalker wie mich vermietet, ein Monat kostet 100 US Dollar oder 10 US Dollar am Tag, falls man nur für kurze Zeit bleiben möchte. Verpflegung, Munition usw. kann man nur bei Sidor kaufen, der hat einen Laden für Lebensmittel gleich im Dorf.
Sidor wohnt auch in dem Dorf in einem Bunker. Wenn man was seriöses verkaufen oder kaufen möchte, muss man zu ihm in den Bunker.
Ich habe für ein ganzes Monat im Voraus bezahlt und eine Pistole mit Munition gekauft, einen PM, wird hier auch Makarov genannt. Was die anderen gemacht hatten ei ich nicht, da jeder einzeln in den Bunker durfte und hat mit Sidor persönlich gehandelt. Ich habe für das ganze 300 EUR ausgegeben (100 EUR für das Zimmer, 100 EUR für PM und 100 EUR für 50 Patronen) und ich habe noch 700 EUR zum Leben.
Ich wollte auch den Kalaschnikow nehmen, der kostet aber viel mehr und ich konnte es mir einfach nicht leisten. Ich werde jetzt erstmal in mein Zimmer gehen und mich etwas hin legen, der Tag war schon ziemlich anstrengend.
- 300 EUR
Sidor wohnt auch in dem Dorf in einem Bunker. Wenn man was seriöses verkaufen oder kaufen möchte, muss man zu ihm in den Bunker.
Ich habe für ein ganzes Monat im Voraus bezahlt und eine Pistole mit Munition gekauft, einen PM, wird hier auch Makarov genannt. Was die anderen gemacht hatten ei ich nicht, da jeder einzeln in den Bunker durfte und hat mit Sidor persönlich gehandelt. Ich habe für das ganze 300 EUR ausgegeben (100 EUR für das Zimmer, 100 EUR für PM und 100 EUR für 50 Patronen) und ich habe noch 700 EUR zum Leben.
Ich wollte auch den Kalaschnikow nehmen, der kostet aber viel mehr und ich konnte es mir einfach nicht leisten. Ich werde jetzt erstmal in mein Zimmer gehen und mich etwas hin legen, der Tag war schon ziemlich anstrengend.
- 300 EUR
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